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Was sagt die Lernpsychologie zum Lernen älter werdender Menschen?
Die Literatur über die Lernfähigkeit im Erwachsenenalter ist inzwischen fast unüberblickbar gross, doch handfeste Aussagen gibt es nur wenige.
Weder das Defizit-Modell des unvermeidlichen Abbaus der Lernfähigkeit, noch die optimistische These der unbegrenzten Lernfähigkeit entsprechen dem Stand der Forschung.
Tatsächlich wird es für die Lernforschung, je mehr empirische Untersuchungen durchgeführt werden, umso unmöglicher eine verallgemeinerbare, eindeutige Antwort über die Veränderung des Lernens im Alter zu geben. Die Ursache für dieses scheinbare Paradoxon liegt darin, dass neue Forschungen neue Faktoren und Aspekte berücksichtigen. Die Zahl der Faktoren und Aspekte, die das Lernen beeinflussen, ist so stark angewachsen, dass die Ergebnisse der Untersuchungen entsprechend unübersichtlich, kompliziert und widersprüchlich geworden sind. Eine eindeutige Aussage über die Entwicklung des Lernens im Alter ist somit nicht möglich. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Lernforschung überflüssig ist. Aber man sollte sich hüten, einzelne Ergebnisse isoliert zu interpretieren und zu verallgemeinern.
Einige der wichtigsten Ergebnisse der Lernforschung in Kürze (nach Horst Siebert, Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung, 1996):
- Das zentrale Nervensystem ist gattungsgeschichtlich in Jahrtausenden entstanden.
Es lässt sich also nicht von heute auf morgen durch Forderungen nach
„neuem Denken“ oder „anderem Lernen“ umkrempeln.
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Der Einfluss des Alters auf die Lernleistung ist zunehmend relativiert
worden. Heute wertet man den Einfluss soziokultureller und lebensgeschichtlicher
Faktoren höher. Der biografische Verlauf des Lebens, die erworbenen
Bewältigungsmuster prägen den Alternsverlauf, das Lebensgefühl und somit
auch die Lernleistung. Mit anderen Worten: Nicht allein das Alter,
sondern die Art und Weise, wie man sein Leben gelebt hat, beeinflussen
die Lernfähigkeit.
- Die Kompensationsthese besagt, dass ein altersbedingter Funktionsabbau durch die Optimierung anderer Leistungen ausgeglichen werden kann. So kann man beispielsweise abnehmende Gedächtniskapazität durch höhere Lernsorgfalt und Motivation kompensieren.
- Ein weiterer Befund ist der Einfluss der Motivation auf die Lernleistung. Je grösser das Interesse am Lerninhalt, umso nachhaltiger die Lernleistung.
- Die Lernfähigkeit ist nicht zuletzt vom Selbstvertrauen und Anspruchsniveau
abhängig. Wer sich ein Lernziel zutraut, wird es eher erreichen, als
wenn er an sich zweifelt.
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Was Senioren an Onken-Kursen besonders schätzen
- die zeitliche und örtliche Unabhängigkeit des Lernens
- Lernen im eigenen Lerntempo
- die ständige Verfügbarkeit des vollständigen Lernmaterials
- die Leichtverständlichkeit der speziell für das Selbststudium
erstellten Lernmedien
- die sorgfältige und durch viele Bilder unterstützte Anleitung
des Learning by doing, bei der kein Zwischenschritt oder nur in
speziellen Fällen eintretende Reaktionen fehlen
- die vielen Übungen mit detaillierter Lösungsbeschreibung
- die praktischen Memokarten, auf denen die wichtigsten Funktionen
als Schritt-für-Schritt-Anleitungen übersichtlich zusammengefasst
sind
- die volle individuelle Unterstützung während des Studiums durch
die Hotline und den Studienbetreuer
- den freundlichen und kulanten Service, der eine völlig problemlose
Abwicklung des Studiums gewährleistet.
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Jung bleiben durch Lernen
"Frauen und Männer ab 60!", schreibt unser Studierender Hansruedi Gobeli, "Hat Euch auch schon der Computervirus infiziert? Das gönne ich Euch; denn mit diesem Fieber wird es uns Seniorinnen und
Senioren nie langweilig. Nach verschiedenen ONKEN KURSEN (Windows
95-Praxis, Excel-Praxis, Internet-Praxis, Internet Publishing), welche ich alle seit meiner Pensionierung studiert habe, kann ich mit der Jugend mithalten und jetzt bin ich 70. Wöchentlich treffe
ich mich mit einer Gruppe Gleichaltriger in einem Internetcafé und versuche, meine Altersgenossen zu animieren."
Hansruedi Gobeli aus Biel hat gut lachen, er lernt mit Onken-Kursen, fühlt sich dadurch jung und kompetent.
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"Aktiv sein ist ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit im Alter"
Das
sagt der bekannteste deutsche Altersforscher Hans Thomae, Professor
für Psychologie an den Universitäten Erlangen und Bonn, der heute
selbst 85 Jahre alt ist. Bekannt wurde der Autor der Psychologie
des Alterns mit seiner 1965 begonnenen Bonner Längsschnittstudie
des Alterns, die bis in die achtziger Jahre fortgeführt wurde.
In
einem kürzlich durchgeführten Interview der Zeitschrift Psychologie
heute nach dem Ergebnis dieser Studie befragt, antwortete Thomae:
"Als
Erstes die Einsicht, dass nicht das Lebensalter die primäre Determinante
ist, sondern dass sehr spezielle soziale Faktoren wie die schulische
und berufliche Entwicklung oder das Geschlecht den Altersprozess
beeinflussen. Wesentlich ist auch die hohe Individualität des Alterns,
die ich in meinem Buch Altersstile und Altersschicksale dargestellt
habe. Und schliesslich ist die Widerlegung des Defizitmodells des
Alterns von praktischer Relevanz für die ganze Alters- und Sozialpolitik."
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